Wie XING mit seinen Kunden umgeht

Hallo Welt!
Da kann man wirklich nur den Kopf schütteln. Schon als XING noch OpenBC hieß, waren wir dort User. Mit der ONRECO Personalberatung sind wir seit 2018 nun Nutzer der 360 Grad Lizenz von XING. Davor waren wir immer Premium User, dann upgrade zur Recruiter Mitgliedschaft mit dem gesamten ONRECO-Team, danach ein weiteres Upgrade zum Talentmanager. Eigentlich dachten wir treue Kunden im Hause XING zu sein und so auch wahrgenommen zu werden. Welch Irrglaube! Denn ohne Vorankündigung trat die Buchhaltung die letzte Rate für die Lizenz an den höchst fragwürdigen XING-Partner Conkred Inkasso GmbH ab. Obwohl wir zuvor bei XING in der Buchhaltung angekündigt hatten, dass wir nicht fristgerecht werden zahlen können, woraufhin man uns freundlichst einen Mahnstopp zusicherte. Danke XING dachten wir kurz. Mahnungen kamen überhaupt keine. Stattdessen – denken Sie bitte jetzt kurz an die Anfangsklänge des Star Wars Main Theme – DIE DUNKLE SEITE DER MACHT: INKASSO CONKRED HAMBURG.
„Conkred“ heißt bei denen: wir können weder Zins-, noch Fristenberechnung. Das ist aber doch wurscht, denn wir würfeln uns mal einen schönen 820,75 Euro Betrag zurecht und los gehts.

Es ist schon erstaunlich, was man über Conkred im Internet alles findet. Sogar eine alte XING GRUPPE ist voll mit Beschwerden. OK – aus dem Jahr 2006, aber immerhin.
Hier der Link: https://www.xing.com/…/merkwuerdige-mahnverfahren-der-open-…

Auch bei Google wird man sehr einfach und schnell fündig: „Conkred XING“ eingeben.

Bisher dachten wir immer: sprechenden Menschen kann geholfen werden. Aber XING ist da irgendwie anders. Denn obwohl wir in der vergangenen Woche einen regen telefonischen – als auch schriftlichen Austausch mit XING hatten und längst sämtliche offenen Posten beglichen sind, degradierte uns XING nun komplett zum Basis-User. Der Witz dabei ist der, dass XING uns so lange als Basis-User degradiert, bis wir auch die Inkasso-Gebühren und Forderungen bezahlt haben. Wir fragen uns an dieser Stelle: Was hat unsere 360 Grad Lizenz, die wir zu 100 % bezahlt haben, mit diesem Inkasso-Partner von XING zu tun? Auch unsere Anwälte sind der Ansicht, dass die Gebühren, die von ConKred aufgerufenen werden, absoluter Wucher sind! Wirklich frech und dreist. Zudem sind deren Zinsen noch völlig falsch berechnet. Wir wiesen darauf hin. XING zeigt sich uneinsichtig. Uns ist das völlig unbegreiflich.

Mit solchen fragwürdigen Methoden wird man es gegen die Konkurrenz von LinkedIn sehr schwer haben.

Wir haben nun unsere Anwaltskanzlei offiziell damit beauftragt, unsere Interessen gegen XING und vor allem ConKred zu wahren. Wir sind gespannt, welche Wellen das noch schlagen wird. Wir denken: Fortsetzung folgt… Denn wir werden diese aberwitzigen Inkassogebühren NICHT bezahlen. Stand heute sind wir nach wie vor als BASIS Mitglied degradiert.

Grünstadt, den 11. Juni 2019


XING zeigt sich weiterhin uneinsichtig und unkooperativ

Wir schreiben inzwischen Mittwoch, den 19. Juni 2019. Seit dem sind unzählige E-Mails an XING und zudem ein erstes deutliches Schreiben unserer Anwälte an den Vorstand von XING nach Hamburg versendet worden. Die Reaktion von XING? Ein dürftiges knappes E-Mail eines Team Lead Legal, dass sich die Angelegenheit in Prüfung befindet. Dass wir nun seit dem 6. Juni 2019 völlig willkürlich unserer rechtmäßig erworben und auch zu 100% bezahlten Recruitment Tools ausgeschlossen werden sehen wir als höchst bedenklich an. Das Verhalten von XING ist hier nicht nur fragwürdig, sondern schlichtweg rechtswidrig. Die ConKred Inkasso GmbH hat es trotz mehrfacher Aufforderungen unsererseits bis heute versäumt, den Zinsanspruch richtig zu berechnen. Eine Deaktivierung bis zur Richtigstellung der Forderung durch die ConKred Inkasso GmbH ist indes unzumutbar und liegt nicht in unserem Verantwortungsbereich. Wir werden somit nun Klage erheben, da wir auch der Auffassung sind, dass die Bedingungen der AGB von XING in diesem Punkt unzulässig sind. Wir können frustriert und verärgert, gleichwohl aber fest entschlossen uns konsequent zu wehren, feststellen: XING hat jedes Maß und Orientierung verloren und ist nicht in der Lage, dienstleistungsorientiert und auf Augenhöhe mit seinen Kunden umzugehen. Stattdessen ist das Verhalten von XING nur als maßlos, ignorant und willkürlich zu beschreiben. Es geht also weiter!

Grünstadt, den 19. Juni 2019